Raucherentwöhnung mit Hypnose

Bei der Raucherentwöhnung arbeite ich mit meiner ehemaligen Frau zusammen, die eine Spezialausbildung auf diesem Gebiet hat. Die Behandlung umfasst vier Stunden: das Aufnahme- und das Abschlussgespräch führt meine ehemalige Frau, die zweite und dritte Stunde findet mit mir statt. 

 

In der Raucherentwöhnung dreht es sich hauptsächlich darum, eventuelle Blockaden zu finden und aufzulösen. Ich vergleiche Zigaretten mit einer Krücke, die man braucht, um emotional gerade stehen zu können. Wenn ich die Krücke einfach nur wegnehme, sucht sich der Klient eine andere Krücke. Mein Ziel ist es aufzudecken, warum jemand diese Krücke braucht, warum Selbstunsicherheit besteht. Darauf aufbauend stelle ich die Sicherheit wieder her, ohne Krücke laufen zu lernen.

Dieser Prozess ist aufwendig und nicht innerhalb einer Stunde zu gewährleisten. Doch wenn man sich klarmacht, wie schädlich Rauchen ist, und wie viele Jahre durch einen dauerhaften Verzicht darauf gewonnen werden können, wird die Wichtigkeit klar, es ernsthaft anzugehen. Voraussetzung ist, diesen Prozess aus voller Überzeugung anzugehen - und nicht, weil das Umfeld einen dazu drängen will.

 

Auch andere Süchte wie Spielsucht, Alkohol oder Tablettenmissbrauch können mit Krücken verglichen werden. Es soll immer über eine Substanz oder eine Tätigkeit eine Stabilität hergestellt werden, die ohne nicht (mehr) gegeben ist.

Dabei sollte in der Entwöhnung klar verstanden werden: Ich will Ihnen nichts wegnehmen (den Suchtstoff), sondern ich will Ihnen etwas geben - die Freiheit!